WordPress-Hosting-Vergleich

WordPress-Hosting-Vergleich mit +250 Website Speed Test Ergebnissen

Der große WordPress-Hosting-Vergleich – inklusive den Ergebnissen von über 250 Website Speed Tests. Außerdem haben wir Tipps zu den Themen WordPress-Performance, -Sicherheit und Support im Gepäck und zeigen dir, worauf es beim WordPress-Hosting wirklich ankommt!

Für den Vergleich haben wir uns folgende Anbieter näher angeschaut:

und kleinere Anbieter wie:

Schaut man sich diverse Hosting-Vergleiche an, so werden häufig folgende Kriterien für einen Vergleich herangezogen:

  • Preis
  • Anzahl der Datenbanken
  • Anzahl der E-Mail-Postfächer
  • Anzahl an GB-Speicherplatz
  • PHP Memory Limit

Diese Kriterien lassen sich wunderbar vergleichen und in einer Tabelle darstellen. Die Anbieter haben darauf reagiert und lassen sich es nicht nehmen, durch initiale Lockangebote und Einrichtungsgebühren für automatisierte Prozesse die monatlichen Grundgebühren herunterrechnen. Angebote mit 100 GB und 1.000 E-Mail-Postfächern und Datenbanken sind keine Seltenheit.

Die große Masse landet bei zwei Konzernen

Traurigerweise fällt die große Masse an kleinen und mittleren Kunden (KMU) auf diese Art des Vergleichs herein, weshalb häufig der Beginn eines WordPress-Hostings bei STRATO und 1&1 seinen Anfang nimmt. Diese zwei Marken des Konzerns United Internet hosten folglich 60 Prozent aller WordPress-Webseiten.

Als nächster großer amerikanischer Konzern kommt dann GoDaddy mit den Marken Host Europe, DomainFactory mit geschätzten 30 Prozent Marktanteil. Den restlichen Markt teilen sich kleinere Anbieter auf.

Die Konkurrenz beliest sich auch

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WordPress-Hosting-Vergleich anhand sinnvoller Kriterien

Mache dir keine Gedanken um Speicherplatz und Datenbanken

Um WordPress zu installieren werden 50 MB benötigt. Sehr häufig sind 2 GB für eine WordPress-Installation völlig ausreichend. Auch größere Blogs mit teilweise 1.500 Artikeln kommen dabei nur auf 1,5 GB. Nur drei Prozent unserer Kunden benötigen Speicherplatz, welcher über 5 GB liegt.

WordPress selbst hat genau eine Datenbank! Nur in Ausnahmefällen kann es vorkommen, dass eine zusätzliche Datenbank für eine weitere Applikation unabhängig von WordPress benötigt wird. Und auch für die E-Mail-Postfächer gilt: In der Regel hat eine Person in der Firma nicht mehr als zwei E-Mail-Postfächer.

Bei allen Angeboten, die wir uns angeschaut haben, ist die Anzahl an Datenbanken, E-Mail-Postfächern und der Speicherplatz absolut ausreichend. Du kannst diese Kriterien also aus deinem Vergleich streichen.

RAM und PHP Memory Limit als sinnvolles Kriterium

Neben dem Preis ist das einzig sinnvolle Kriterium in meiner oberen Aufzählung tatsächlich das PHP Memory Limit. Hier werden auf jeden Fall 128 MB PHP Memory Limit benötigt. Für WooCommerce-Installationen sollten es 256 MB sein. Das PHP Memory Limit beschreibt den maximal nutzbaren Arbeitsspeicher pro Anfrage an den Server. Je mehr Plugins und je umfangreicher deren Speicherverbrauch, desto stärker bedarf es einer Anpassung des PHP Memory Limits nach oben. Aber Vorsicht: Den Wert einfach nach oben zu schrauben, ist kein Persilschein für eine stabile Seite!

Sinnvolle Kriterien für einen Vergleich

Aus unserer Sicht sollte ein WordPress-Hosting-Vergleich anhand folgender Gesichtspunkte durchgeführt werden:

  • Preis
  • Performance
  • Zeitersparnis
  • Sicherheit
  • Support

Zugegebenermaßen sind diese Kriterien teils schwer zu greifen. Das gilt insbesondere für Laien, die “nur” WordPress-Anwender und keine Techniker sind. Genau deshalb wird in den WordPress-Hoster Vergleichen bestenfalls eine subjektive Einschätzung der Performance abgegeben. Konkrete Performance-Messungen sind leider eine Seltenheit.

WordPress-Hosting-Vergleich – Preise

WordPress-Hosting-Vergleich: Preis

So entstehen Hosting-Preise

Selbstverständlich sollte der Preis eine Rolle bei der Auswahl eines Anbieters spielen. Jedoch hat sich im Hosting-Markt erst bei den WordPress-Profis herumgesprochen, wie der Preis überhaupt zustande kommt.

Folgendes Rechenbeispiel macht das universelle Prinzip im Hosting deutlich. Hierfür benötigt es nur die Kosten für einen Server, dessen CPU-Kerne und die Anzahl an Webseiten.

So entstehen Hosting-Preise

Niedrige Kosten = Niedrige Performance

Hosting Beispiel 1 – Niedrige Kosten

  • Kosten für einen Server pro Monat = 350 €
  • Anzahl CPU-Kerne auf dem Server = 24
  • Webseiten auf dem Server = 500
  • Kosten pro Webseite: 350 € / 500 Webseiten = 70 Cent pro Webseite
  • CPU-Power pro Webseite: 24 Kerne / 500 Webseiten = 4,8% eines CPU-Kerns

Ergebnis: Der Hosting-Preis ist günstig. Im Hosting-Markt ist eine Marge von 10% anvisiert. Der Nettopreis für das Hosting entspräche daher 7 €. Um ihn auf 3,50 € zu bringen würde man noch 500 Webseiten mehr auf den Server aufspielen.

Hosting Beispiel 2 – Doppelte Performance

  • Kosten für einen Server pro Monat = 350 €
  • Anzahl CPU-Kerne auf dem Server = 24
  • Nur die Hälfte der Webseiten auf dem Server = 250
  • Kosten pro Webseite: 350 € / 250 Webseiten = 1,40 € pro Webseite
  • CPU Power pro Webseite: 24 Kerne / 250 Webseiten = 9,6% eines CPU-Kerns

Ergebnis: Die Performance pro Seite hat sich verdoppelt, die Kosten aber auch. Umgekehrt lassen sich Kosten sehr leicht halbieren. Im gleichen Zug wird jedoch die Performance halbiert!

Hosting Beispiel 3 – Unlimitiert Seiten

Wie sieht unser Beispiel aus, wenn jeder Seitenbetreiber unlimitiert Webseiten auf sein Hosting hochladen kann? Wir nehmen an, dass jeder Betreiber im Schnitt “nur” zwei Seiten auf einem Hosting-Paket betreibt.

  • Kosten für einen Server pro Monat = 350 €
  • Anzahl CPU-Kerne auf dem Server = 24
  • Doppelt so viele Webseiten auf dem Server = 1.000
  • Kosten pro Paket: 350 € / 1000 Webseiten = 35 Cent pro Paket
  • CPU-Power pro Webseite: 24 Kerne / 1.000 Webseiten = 2,4% eines CPU-Kerns

Ergebnis: Jede Webseite hat nur noch die Hälfte an CPU-Power, die ohnehin schon gering war.

Hosting Beispiel 4 – Maximale Performance

  • Kosten für einen Server pro Monat = 350 €
  • Anzahl CPU-Kerne auf dem Server = 24
  • Webseiten auf dem Server = 72
  • Kosten pro Paket: 350 € / 72 Webseiten = 4,90 € pro Paket
  • CPU-Power pro Webseite: 24 Kerne / 72 Webseiten = 33% eines CPU-Kerns

Ergebnis: Jede Webseite hat im Vergleich zum kostengünstigen Beispiel 1 fast sieben Mal so viel Prozessorleistung zur Verfügung!

“Am Ende ist die Performance einer dynamische Seite davon abhängig, wie viel CPU und RAM sie zur Verfügung hat.”

Performance Messen E-Book

Nur sehr wenige WordPress-Hosting Anbieter sind transparent

Dieses universelle Prinzip ist es auch der Grund, wieso RAIDBOXES nach wie vor deutlich schneller ist als 1&1, obwohl bestimmte Software-Elemente, wie z.B. NGINX-Server statt Apache-Server schon kopiert wurden.

Bei RAIDBOXES hat man ab dem STARTER-Tarif die zugesicherten Ressourcen eines CPU-Kerns, sowie 2 GB RAM Arbeitsspeicher. Nicht zuletzt deswegen kommen WordPress-Profis zu der Einschätzung, dass das Angebot günstig ist. Laien erschließt sich dies häufig nicht, da sie die gebotene Leistung nicht einschätzen können.

Lob für ALL-INKL

Laut unserer Recherche gibt es lediglich einen Anbieter in Deutschland, welcher dies auch transparent kommuniziert: ALL-INKL.com. Hier startet man im kleinsten Paket mit 99 weiteren Kunden auf einem Server und im größten Paket mit 29 anderen Kunden auf einem Server.

Da jeder Kunde bis zu 100 Seiten auf dem Paket laufen lassen kann, ist die genaue Relation zwischen Serverkapazität und Webseiten trotzdem unklar. Nichtsdestotrotz können sich andere Anbieter ein Beispiel daran nehmen.

Ansonsten wird das Verhältnis bei keinem anderen Anbieter erwähnt. Nicht selten wird sogar der Arbeitsspeicher komplett verschwiegen.

Welcher Preis ist der Richtige für mein WordPress-Hosting?

Grundsätzlich ist diese Frage nicht pauschal zu beantworten. In Amerika beispielsweise liegt der durchschnittliche Preis für WordPress-Hosting bei 30$ (netto) pro Monat. Insbesondere die Deutschen sind hier eher preissensibel.

Genau aus diesem Grund heißt die allgemeine Anbieter-Devise: “Lieber viele Webseiten auf einem Server und dafür einen günstigeren Preis.” Die Preise starten daher im allgemeinen bei 3 Euro (netto).

300 € für eine WordPress Webseite – Wie kann das sein?

Wie kann es nun sein, dass viele Unternehmen auch 300 € (netto) für eine einzelne WordPress-Webseite bezahlen? Logischerweise hängt dies mit dem Geschäftswert einer Webseite zusammen. Ein großer WooCommerce-Shop mit 100 Bestellungen pro Stunde möchte die maximale Power, da zehn Bestellungen weniger pro Stunde auch gut 300 € weniger Nettoumsatz pro Stunde(!) bedeuten.

Umgekehrt werden die Freunde des privaten Reiseblogs es verzeihen, wenn die Fotos beim Aufrufen fast 10 Sekunden laden. Hier spielt die Performance eine eher untergeordnete Rolle, da es nicht mit wirtschaftlichem Verlust einhergeht.

Was ist der wichtigste Marketing-Kanal einem Unternehmen wert?

Kleine und mittlere Unternehmen sollten sich insbesondere darüber im Klaren sein, dass es bei ihrer Webseite um den wichtigsten Marketing-Kanal der heutigen Zeit geht. Schon eine Anfrage weniger pro Jahr aufgrund von langer Ladezeit kann für dich als Unternehmer einen Verlust von mehreren hundert Euro bedeuten.

Selbst 20 Euro pro Monat zu sparen ist hier teilweise schon unternehmerisch fahrlässig, insbesondere, wenn man vorher mindestens 2.000 Euro in die Entwicklung oder ein Redesign der Seite investiert hat.

Unsere Preisempfehlung

Unserer Meinung nach sollte man daher folgende Nettopreise für das Hosting seiner WordPress-Seite veranschlagen:

Ausführliche Informationen zum Thema WooCommerce-Hosting findest du speziell hier und in diesem Artikel.

Diese Preisempfehlung basiert dabei nicht ausschließlich auf der Prozessor-Power, sondern auch auf dem Support, was ich später noch zeigen werde.

Bei den meisten Anbietern ist für ein “optimiertes” WordPress-Angebot bei spätestens 20 Euro Schluss. Wer mehr Leistung möchte, muss dann zu einem vServer Cloud-Angebot oder dedizierten Servern greifen.

WordPress-Hosting-Vergleich – Performance

WordPress-Hosting-Vergleich: Performance

Wie oben erwähnt, sind Gründe für schnelle Ladezeiten einfach ausgemacht. Du verlierst höchstwahrscheinlich Umsatz, wenn deine Webseite zu langsam ist. Es wirft nicht nur einen ersten schlechten Eindruck auf dein Geschäft, sondern ist auch einer der Rankingfaktoren für Google.

Zwei Sekunden Ladezeit statt Google PageSpeed-Score

Lasse dich dabei nicht durch den Google PageSpeed-Score verrückt machen. Konzentriere dich lieber auf die tatsächliche Ladezeit für deinen Nutzer in Sekunden. Grundsätzlich sollte eine Ladezeit von zwei Sekunden angepeilt werden, besser ist natürlich weniger.

TTFB als Kriterium für einen Performance-Vergleich

Für die Performance-Bewertung des Hostings ist die sogenannte Time To First Byte (TTFB) eines der besten Bewertungskriterien. Hier wird die Zeit in Millisekunden gemessen und zwar von der ersten Anfrage des User bis zur ersten Antwort des Servers. Andere wichtige Faktoren, wie die Programmierung des Themes, werden erst einmal außen vor gelassen.

Wichtig: Die Anzahl, Qualität und Größe deiner Plugins können die TTFB ebenfalls nach oben treiben. Wenn du daher die gleiche Webseite auf zwei Servern laufen lässt, ist die TTFB aussagekräftig für den Server.

Den User interessiert die gesamte Ladezeit

Obwohl die TTFB für den Server aussagekräftig ist, interessiert das deinen Webseitenbesucher herzlich wenig. Ihn interessiert, wann er mit der Webseite agieren kann oder wann er etwas von der Webseite sieht. Im besten Fall wird die für ihn wahrgenommene Webseite unter einer Sekunde vollständig angezeigt.

Dabei gibt es zwei Werte, die wichtig sind:

  1. Ladezeit – First View: Diese Ladezeit zeigt dir die Ladezeit eines Besuchers, der zum ersten Mal deine Seite besucht.
  2. Ladezeit – Second View: Diese Ladezeit zeigt dir die Ladezeit eines Besuchers, der das zweite Mal deine Seite besucht.

Die Werte unterscheiden sich deutlich, da Browser, Server oder Plugins deine Webseite zwischenspeichern können. Die Webseite wird dann direkt aus dem Zwischenspeicher geladen und gar nicht mehr vom Server selbst.

WordPress-Hosting Performance-Vergleich – aber richtig!

So testest du die Performance richtig

Möchtest du zum Beispiel wissen, ob RAIDBOXES deine Seite schneller macht, ist folgendes Vorgehen richtig:

  1. Lasse deine WordPress-Webseite kostenlos umziehen. Alternativ machst du den Umzug direkt mit unserem Plugin selbst. Danach kannst du uns völlig kostenlos testen. Die umgezogene Seite ist dann eine “Eins-zu-eins”-Kopie deiner aktuellen Webseite auf einer Subdomain von RAIDBOXES, z.B.: “xyz.myraidbox.de”.
  2. Nun trägst du deine aktuelle Webseiten-Adresse bei Webpagetest.org ein und in einem zweiten Browser-Fenster die RAIDBOXES-Subdomain. In diesem Beispiel die oben genannte “xyz.myraidbox.de”.
  3. Vergleiche die Werte TTFB, First View, Repeat View miteinander, am besten relativ. Die Ampelfarben oben rechts zeigen dir Verbesserungspotential auf. Solltest du zufrieden sein, verknüpfe einfach deine Domain mit dem Hosting und du bist fertig umgezogen.

Wer es ganz einfach haben will:

Du kannst bei unserem Umzugsformular einfach folgendes eintragen: “Bitte Performance vergleichen”. Dann erledigen wir die Schritte 2-3 für dich und geben dir nach dem Umzug deine Auswertung.

Für Schritt 1 benötigst du insgesamt fünf Minuten und deine WordPress-Login Daten.

Alternatives Vorgehen für Performance-Tests

Das gleiche kannst du theoretisch mit jedem anderen WordPress-Hosting Anbieter machen. Leider ist dies insgesamt deutlich komplizierter:

  1. Webseite selbst mit einem Plugin oder manuell umziehen. Hier empfehlen wir Migrate Guru. Dort kannst du deine Webseite mit SFTP zu jedem Hoster umziehen.
  2. Aktuelle Webseite messen und Werte notieren
  3. Webseite vollständig mit Domain umziehen lassen, vermutlich mit etwas längeren Downtime
  4. Neue Webseite testen
  5. Alles rückabwickeln, falls nicht zufriedenstellend und Geld zurück fordern. Glücklicherweise bietet jeder Anbieter eine Geld-zurück-Garantie.

Da dieser Prozess so schwierig ist, fürchtet sich kein Massen-Hoster, lautstark sein Hosting als schnell und sicher zu bezeichnen. Wir sind der Meinung, dass bei der Performance keine Behauptungen, sondern nur die echten Werte zählen sollten. Leider bekommst du diese nur durch richtiges Messen und Vergleichen, was je nach Anzahl der getesteten Anbieter recht zeitaufwändig ist.

“Der beste Performance-Vergleich ist es, den neuen Anbieter selbst auszuprobieren.”

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Unser Performance-Vergleich aus über 250 Speed Tests

Wir würden uns mit RAIDBOXES nicht selbstbewusst als den schnellsten WordPress-Hoster in Deutschland bezeichnen, wenn wir es nicht selbst gemessen hätten!

WordPress-Hosting Performance-Vergleich – Vorgehen

Insgesamt haben wir letztes Jahr bei über 250 Umzügen einen Vorher-Nachher-Vergleich gemacht, genau wie oben beschrieben. Für den Vergleich haben wir die Document-Complete Zeit des First-View herangezogen.

Die Ergebnisse zeigen dir was du von einem Umzug zu einem spezialisierten WordPress-Hoster erwarten kannst.

Sie sind ein Querschnitt aus folgenden Elementen:

  • Unterschiedliche Pakete
  • Unterschiedliche Webseiten
  • Unterschiedliche Anzahl an Umzügen pro Anbieter

Eine andere Herangehensweise wäre es, unterschiedliche Seitentypen auf allen Anbieterseiten zu installieren, in unterschiedlichen Preispaketen und diese zu mehreren Zeiten zu messen, was sehr aufwändig wäre. Leider kenne ich tatsächlich keinen öffentlich auffindbaren Test dieser Art.

WordPress-Hosting Performance-Vergleich – Website Speed Test Ergebnisse

Getestete Webhoster mit WordPress-Angebot Anzahl Performance-Messungen Durchschn. Performance-Verbesserung Höchste Performance-Verbesserung Niedrigste Performance-Verbesserung
STRATO 37 124% 1764% 0%
1&1 32 50% 482% 0%
DomainFactory 23 66% 234% 8%
Host Europe 14 46% 161% 2%
webgo 4 42% 81% 5%
ALL-INKL 23 35% 337% -4%
Mittwald 6 31% 104% 15%
United Domains 7 78% 189% 25%
Cloudflare 8 33% 135% 2%
Sonstige 84 74% 963% -1%

Die Ergebnisse können folgendermaßen interpretiert werden:

100% Performance-Verbesserung = Halbierung der Ladezeit bei RAIDBOXES!

Bei einer Webseite, die vorher 10 Sekunden lädt und nach dem Umzug 5 Sekunden, beträgt die Speedverbesserung 100%. Die Ergebnisse der größeren Hoster sind dabei am aussagekräftigsten, da die Zahl der Umzüge im Vergleich am größten ist.

In der Darstellung sind zudem Minimum- und Maximal-Werte mit angegeben. Was die Werte hier verdeutlichen ist, dass eine Performance-Verbesserung immer auch noch mit der Seite zu tun hat. Bei bestimmten Seiten ist ein Serverwechsel hilfreich, es kann aber auch Fälle geben, bei der die Performance-Verbesserung eher gering ist.

Häufig ist dann zwar die TTFB dreimal so gut. Der bessere Server wirkt sich jedoch nicht so stark auf die Gesamtgeschwindigkeit aus. In einem solchen Fall hilft es nur noch, sich um die Webseitenoptimierung zu kümmern. Dass es an einem langsamen Server liegt, hat man dann zumindest ausgeschlossen. Daher bleibt die Aussage:

“Der beste Performance-Vergleich ist es, den neuen Anbieter selbst auszuprobieren.”

WordPress-Hosting Performance-Vergleich – ein paar Kundenbeispiele

Glücklicherweise setzen sich in Zeiten von Social Media vermehrt Anbieter durch, die ihre Versprechungen auch einhalten können. Daher hier ein paar Beispiele von Kunden, die bei ihrem Umzug einen Performance-Vergleich gemacht und veröffentlicht haben. Sehr viele davon sind im Nachgang auch Empfehler geworden und nehmen an unserem Affiliate-Programm teil, um Provisionen für ihre Empfehlungen zu erhalten.

Bei folgenden Anbietern gab es auch Performance-Verbesserungen mit mindestens einer Verdopplung der Ladezeit in jüngster Zeit: Host Europe, DomainFactory, Siteground, 1&1 und Amazon Web Services (AWS).

Wie das WP Engine Beispiel zeigt, ist die Performance bei WordPress-Spezialisten im Vergleich sehr ähnlich. Wie Michelle von HootProof es schön beschreibt, kannst du dich hier auf andere Vergleichsmerkmale konzentrieren.

WordPress-Hosting Performance-Vergleich – Laufende Optimierung

Das Internet ist extrem schnelllebig. Laufend werden neue Technologien entwickelt, die das Internet teilweise drastisch schneller machen. Alleine in den letzten zwei Jahren haben technische Fortschritte wie PHP 7 (mittlerweile PHP 7.2.), HTTP2, Brotli oder GZIP-Komprimierung, OPCache oder neuere Prozessoren die Möglichkeiten bei der Performance-Optimierung erweitert.

Teilweise gehen diese Technologien mit einer Verdopplung der CPU-Leistung einher, häufig aber mit einer 10 bis 30 prozentigen Verbesserung!

Bei Anbietern gibt es 1,5 Jahre Technologieunterschiede

Hier ist es wichtig, einen Anbieter zu haben, der alle Technologien evaluiert und in seine Systeme integriert, um dauerhaft von den technologischen Entwicklungen zu profitieren. Im Grunde genommen setzen sich diese technologischen Neuerungen irgendwann im kompletten Markt durch. Die Frage ist nur, ob der Anbieter hier proaktiv unterwegs ist oder ein Nachzügler. Dies macht dann häufig 1,5 Jahre Zeitdifferenz aus.

In unserem Vergleich der verschiedenen Anbieter fällt auf, dass 1&1, Timme Hosting und Host Europe die einzigen Anbieter sind, welche auf den schnelleren NGINX-Server setzen. Insbesondere die Brotli-Komprimierung hat sich noch bei keinem Anbieter explizit durchgesetzt.

“Weltneuheit!” – SSD Festplatten

Das beste Beispiel hierfür sind SSD Festplatten. Diese sollten Standard sein und wurden bei RAIDBOXES seit Anbeginn vor drei Jahren eingesetzt. Es gibt heute immer noch zahlreiche Anbieter, die dies als Neuerung und innovativ bewerben.

WordPress-Hosting-Vergleich – Zeitersparnis

WordPress-Hosting-Vergleich: Zeitersparnis

Dieses Kriterium wird auch in keinem Hosting.Vergleich aufgeführt. Genau genommen ist es noch schlechter messbar als das Performance-Kriterium. Dabei stellt es sich ganz einfach dar:

Eine Stunde Zeitersparnis bei der Verwaltung der Webseite bedeutet für

Selbstständige:

  • 1 Stunde mehr Freizeit, z.B. mit den Kindern
  • 1 Stunde gewonnen, um sich um das eigentliche Geschäft zu kümmern

Weniger ausgelastete Unternehmen:

  • 1 Stunde Zeit entsprechen mind. 30 € direkten Lohnkosten, die eingespart werden

Gut ausgelastete Dienstleistungsunternehmen:

  • 1 Stunde Zeit entsprechen meistens mind. 60 € Stundenlohn, welcher nicht abgerechnet werden kann

Bei RAIDBOXES haben wir Kunden, die 150+ Seiten bei uns gehostet haben und sich dadurch einen System-Administrator für 5.000 € pro Monat einsparen.

Die Zeit wird dabei in den Überlegungen sehr häufig vernachlässigt und erst einbezogen, wenn man mal ein Jahr an “Zeitausgaben” hinter sich hatte. Besonders deutlich wird diese Zeitausgabe, wenn man als Webdesigner oder Webentwickler mit einem Root Server arbeitet und hier auch System-Updates durchführen muss.

Hosting-Vergleich Zeitersparnis – Features, die Zeit sparen

Hier sind ein paar Features aufgeführt, die beim Management der Seite Zeit sparen. Die Zeitschätzung hängt vom Erfahrungsniveau des jeweiligen Nutzers ab. Ein unerfahrener Nutzer muss je nach Anwendungsfall erst drei Plugins ausprobieren, eine Zeit lang testen und austauschen bis die Lösung wirklich hundertprozentig zuverlässig und effizient ist.

Webseiten-Umzug: 0,75 – 6 Std.

Sollte ein Hoster-Wechsel anstehen, ist dies der initiale Zeitaufwand, den man hat. Für Webdesigner und Agenturen fällt das Kopieren und Einspielen in eine Entwicklungsumgebung häufig standardmäßig an.

Geschätzte Zeitersparnis: Nur sehr wenige Anbieter tragen diesen Zeitaufwand. Je nach Seite kann es bei bekannten Umzugsprozessen nur eine Dreiviertelstunde dauern. Es ist aber auch keine Seltenheit, dass bei technischen Problemen ein Umzug sechs Stunden in Anspruch nimmt.

Backups: 0,5 – 4 Std. pro Seite

Dieses Feature kann genauso gut unter Sicherheit stehen, da es hier eines der wichtigsten Features ist. Klar ist: Ohne Backups sollte keine WordPress-Webseite gehostet werden. Dies kann über den Hosting-Anbieter geschehen oder über ein Plugin. Die Vorteile eines Backup-Systems beim Hoster sind hier dargestellt.

Wichtig: Ein Backup sollte nicht nur die Datenbank sichern, sondern die komplette Webseite! Gleichzeitig ist es wichtig, dass die Backups über die Benutzeroberfläche selbst wiederhergestellt werden können.

Während drei Viertel der Anbieter angeben Backups zu machen, ist unklar, wie lange diese vorgehalten werden und wie sie wiederhergestellt werden können. Bei Mittwald ist dies beispielsweise mit 50 € kostenpflichtig.

Geschätzte Zeitersparnis: Davon abhängig, ob Nutzer Backup-Systeme kennt und einrichten kann und, ob Probleme im Zeitablauf auftauchen.

Integriertes Caching: 0,5 – 4 Std. pro Seite

Dieses Feature ist essentiell, wenn es darum geht, die Ladegeschwindigkeit deiner Seite zu optimieren. Wer kein Caching nutzt, verzichtet ggf. auf die Halbierung der Ladezeit. Hier gibt es eine Vielzahl an Plugins, die hier eingesetzt werden können. Allerdings müssen diese je nach Plugin auch zusätzlich gekauft und dann gewartet werden.

WordPress-Spezialisten haben das Caching daher schon integriert. Es müssen keine Plugins mehr installiert und konfiguriert werden. Alle Parameter sind schon an WordPress oder WooCommerce angepasst und werden laufend gepflegt und neu konfiguriert.

Geschätzte Zeitersparnis: Davon abhängig, ob Nutzer Caching-Systeme kennt und einrichten kann und, ob Probleme im Zeitablauf auftauchen.

Gemanagte WordPress Sicherheitsupdates: 1 – 4 Std. pro Seite und Jahr

WordPress bringt in sehr regelmäßigen Abständen Sicherheitsupdates heraus. Zu unterscheiden sind dabei sogenannte Minor Updates und Major Updates.

Minor Updates sind “kleine Updates”, die aber dennoch sehr wichtig sind, da diese häufig Sicherheitslücken schließen oder kleine Bugs fixen. Dies bezeichnet z.B. einen Versionssprung von 4.9.6 auf 4.9.7.

Die Major Updates können unter Umständen mehr Probleme verursachen. Hier müssen Plugin-Hersteller durchaus ihre Plugins anpassen und diese zumindest mit der neuen Version testen. Dies bezeichnet z.B. einen Versionssprung von 4.8. auf 4.9.

Aus diesem Grund empfiehlt es sich, bei den Major Updates etwas abzuwarten. Häufig wird kurze Zeit nach einem großen Versionssprung das nächste Minor Update, z.B. 4.9.1 herausgebracht, das schon den Fix für eine Sicherheitslücke enthält, die mit dem Major Release aufgetreten ist.

Geschätzte Zeitersparnis: Sicherheitsupdates durchzuführen ist ein Muss. Während die Minor Releases schnell erledigt werden können, ggf. viermal pro Jahr, ist bei Major Releases mehr Aufmerksamkeit und Zeitaufwand nötig. Diese treten circa ein bis zweimal pro Jahr auf.

Gemanagte Plugin-Updates: 2 – 8 Std. pro Seite und Jahr

Eine der letzten Sicherheitslücken von WordPress sind nicht aktualisierte Plugins. Auf einer WordPress Seite können 5 – 120 Plugins installiert sein. Ein geschätzter Durchschnitt aus tausenden von Seiten liegt bei 25 Plugins. Was für die Sicherheits-Updates von WordPress selbst gilt, ist auch für die Plugins relevant. Auch Plugin-Hersteller schließen häufig auftretende Sicherheitslücken oder verbessern ihr Produkt.

Nicht jede Plugin-Aktualisierung schließt eine Sicherheitslücke. Generell gilt aber: Plugins sollten aktuell gehalten werden. Am besten mit folgendem Prozess:

  1. Plugins auf Updates prüfen
  2. Backup anlegen
  3. Plugins aktualisieren
  4. Seite kontrollieren
  5. Bei Problemen Backup einspielen

In unserem Fully-Managed-Tarif passiert dies vollautomatisch für alle 55.000 Plugins, sofern ein Lizenzcode hinterlegt ist. Grundsätzlich spart eine integrierte Plugin-Verwaltung, wo mit zwei Klicks alle Plugins aktualisiert werden können, sehr viel Zeit. Insbesondere, wenn Backups schon automatisch jede Nacht gemacht worden sind.

Geschätzte Zeitersparnis: Wer das Risiko von Malware eingehen möchte, aktualisiert seine Plugins nicht und hat auch keinen Zeitaufwand. Für alle anderen hängt es von der Art der Plugins und der Anzahl der Plugins ab.

Staging für Plugin- und Theme-Änderungen: 0,5 – 3 Std. pro Aktion

Wer seine Webseite ernsthaft für seine Marketingzwecke oder Unternehmensaktivitäten nutzt, nimmt häufiger einmal Änderungen an der Webseite vor. Dies kann das neue Landingpage-Tool sein, ein neues Veranstaltungs-Plugin oder der Austausch eines Slider-Plugins. Um die Live-Seite nicht zu gefährden und seinen Webseitenbesuchern keinen fehlerhaften Slider zu präsentieren, sollten Änderungen zunächst in einer Entwicklungsumgebung getestet werden.

Hierfür kopiert man die Webseite auf ein anderes Hosting, macht seine Änderungen und versucht dann die Änderungen ohne Komplikationen in die Hauptseite zu übertragen. Da dies ein durchaus komplexer Prozess ist, kommt man an dem Einsatz von speziellen Plugins nicht vorbei. WordPress-Spezialisten bieten in diesem Zusammenhang eine Staging-Umgebung.

Geschätzte Zeitersparnis: Diese ist abhängig davon, wie intensiv man selbst mit seiner Webseite arbeitet. Die Zeitersparnis kann dabei gut drei Stunden betragen mit einem deutlich geringeren Risiko etwas bei der Live-Seite zu zerstören.

SSL-Einrichtung: 0,4 – 3 Std. pro Seite

Um es vorweg zu sagen: Domainvalidierte SSL-Zertifikate sollten heute nichts mehr kosten! Mit der Let’s Encrypt Initiative haben Global Player wie Google zu Recht das Zeitalter des verschlüsselten Internets ausgerufen.

Mittlerweile markiert Google Chrome Webseiten mit SSL nicht nur als grün mit “Sicher”, sondern geht nun den nächsten Schritt, Webseiten, die kein SSL nutzen, als Nicht sicher” zu markieren

SSL sollte daher nicht nur kostenlos im Hosting enthalten sein, sondern auch schnell eingerichtet werden können. Bei WordPress muss dabei nicht nur SSL auf dem Server installiert, sondern auch die interne Weiterleitung, sowie ein Search and Replace auf der Webseite durchgeführt werden, um SSL tatsächlich vollumfänglich einzurichten.

Bei RAIDBOXES geht dies mit einem Klick komplett vollautomatisiert.

Geschätzte Zeitersparnis: Profis können SSL innerhalb von 20 Minuten einrichten, da sie den Prozess in- und auswendig kennen. Wenn man es das erste Mal macht, kann es sicherlich auch drei Stunden dauern bis es final auf der Webseite implementiert ist.

WordPress-Hosting-Vergleich – Sicherheit

WordPress-Hosting-Vergleich: Sicherheit

Natürlich propagiert jeder Anbieter, sicher zu sein. Doch gerade bei WordPress-Sicherheit geht es nicht nur darum, die neuesten System-Updates für den Server auszurollen. Dies sollte in der heutigen Zeit eine Selbstverständlichkeit sein. Es geht darum, die Software selbst in- und auswendig zu kennen und bei WordPress selbst ein Eindringen von Malware zu verhindern. Im Folgenden sind hier einige Sicherheits-Features vorgestellt:

Sicherheit bei 1-Klick-Installationen

WordPress selbst achtet mittlerweile darauf, dass Nutzer starke Passwörter vergeben. Dies ist auch unbedingt nötig. Zu einfache Passwörter sind eine sehr fahrlässige Sicherheitslücke. Selbst, wenn der Passwort-Bereich durch IP-Blocking geschützt ist, können Angreifer bei zu einfachen Passwörtern in die Webseite eindringen.

Auf diese zwei Dinge solltest du bei den 1-Klick-Installationen der Anbieter achten:

  1. Wird immer automatisch die aktuellste WordPress-Version installiert?
  2. Wird ein sicheres Passwort erzwungen?

Punkt 2 hat die Malware-Rate bei uns deutlich reduziert, als wir gemerkt hatten, dass Nutzer von uns zu einfache Passwörter genutzt haben.

Sicherheit des Login-Bereichs

Der Login-Bereich von WordPress ist grundsätzlich sensibel. Angreifer wissen, dass sie über “deine-domain.de/wp-admin” versuchen können, sich einzuloggen. Dies geschieht dann nicht manuell, sondern über sogenannte Brute-Force-Attacken, welche automatisiert unterschiedliche Passwörter ausprobieren.

Daher ist es wichtig, dass der Login-Bereich standardmäßig abgesichert ist. Bei RAIDBOXES ist das Plugin Limit-Login-Attempts vorinstalliert, was nach drei fehlerhaften Anmeldeversuchen automatisch die IP-Adresse für 20 Minuten blockt. So kommen Angreifer gar nicht erst dazu, hundertfach Passwörter auszuprobieren. Dies führt in Kombination mit einem starken Passwort zu fast hundertprozentiger Sicherheit des Login-Bereichs.

Sicherheit der XML-RPC-Schnittstelle

Die XML-RPC ist eine Schnittstelle, die es dir erlaubt deine WordPress-Seite fernzusteuern. Sie wird daher gerne von Hackern und Bots als Einfallstor genutzt.

Standardmäßig ist diese Schnittstelle mittlerweile bei uns geblockt. Sie kann aber auch bei Bedarf wieder freigeschaltet werden. In jedem Fall verhindert das Schützen der Schnittstelle das Eindringen über diesen Weg.

Geschützte WP-Config.-Datei

Sollte sich ein Hacker doch Zugang zu deiner Webseite verschaffen, kann er den größten Schaden in der WP-Config.-Datei anrichten. Diese stellt die Grundkonfiguration deiner Seite dar. Standardmäßig ist diese daher bei uns schreibgeschützt. Zusätzliche Einträge oder das Ändern der Table Prefix können über das Dashboard selbst vorgenommen werden.

So ist es für einen Angreifer unmöglich, deine Seite vollumfänglich zu zerstören.

Schnelle oder automatisierte Plugin-Aktualisierung

Eine weitere Sicherheitslücke sind nicht aktuelle Plugins. Im Idealfall aktualisiert der Hosting-Anbieter die Plugins automatisch oder stellt zumindest (wie im Punkt Zeitersparnis beschrieben) eine Möglichkeit zur Verfügung, innerhalb von zwei Minuten alle Plugins einfach zu updaten.

Backup-System

Das Backup-System ist absolut zentral für jede Sicherheitsbemühung. Der erste Schritt bei Malware ist es, ein Backup einzuspielen. Hier kommt es darauf an, dass auch Backups vorliegen, die nicht nur die letzten drei Tage umfassen, sondern man bestenfalls auch 30 Tage in die Vergangenheit gehen kann.

Hilfe bei Malware

Wichtig zu wissen: Wenn alle obigen Maßnahmen genutzt werden, entspricht dies der Wahrscheinlichkeit nach einer fast hundertprozentigen Sicherheit. Sollte sich die Seite dennoch Malware eingefangen haben, ist es wichtig, dass diese fachgerecht entfernt wird. Selbst etablierte Tools, wie Sucuri oder SiteLock kommen hier teilweise an ihre Grenzen. Im Optimalfall bietet der Hoster selbst einen Service, die Malware rückstandslos zu beseitigen.

WordPress-Hosting-Vergleich – Support

WordPress-Hosting-Vergleich: Support

Zu guter Letzt werfen wir einen Blick auf den WordPress-Hosting Support. Auch hier stellen wir fest, dass es leider schwierig ist, diesen im Vorhinein zu bewerten. Tatsächlich ist Support zu Beginn einer Kundenbeziehung auch nicht der ausschlaggebende Grund. Bei RAIDBOXES kommen nur 5 Prozent der Kunden aufgrund des Supports zu uns.

Reaktionszeiten unter 10 Minuten & hohe Erreichbarkeit

Unser Support ist aber der Grund, wieso wir so häufig weiterempfohlen werden. Intern haben wir eine maximale Reaktionszeit von 10 Minuten für eine Support-Anfrage festgelegt. Dies ist unser Standard, den wir seit Anbeginn halten, konstant über unser Support-Tool auswerten und bis in alle Ewigkeit halten werden. Alleine, wenn wir das Wort Support-Ticket hören, sträuben sich bei uns die Nackenhaare.

WordPress-Hosting-Vergleich – WordPress-Support-Antwort unter 10 Minuten

“Unserer Meinung nach sollte Support immer zugänglich, direkt und persönlich sein. Über diese Art des Supports erfahren wir hautnah, wo wir bei unserem Produkt ansetzen müssen, um es besser zu machen.”

Technische Expertise im Support

In mindestens 80 Prozent der Fälle, wenn eine Seite nicht erreichbar ist, liegt es nicht am Server, sondern an einem Problem mit dem Plugin. Hier ist es fatal, wenn der Support-Mitarbeiter keine Ahnung von WordPress hat, nicht die entsprechenden Tools (wie z.B. den WP Debug Modus) einsetzen kann und im schlimmsten Fall ein defektes Plugin gar nicht deaktivieren kann. Das Resultat wäre eine Nichterreichbarkeit der Seite über mehrere Tage, obwohl der Server die ganze Zeit läuft.

Bei WordPress-Spezialisten kann man hier sicher sein, dass WordPress-Erfahrung vorhanden ist und eine Webseite auch auf der Ebene des WordPress-Code betrachtet werden kann.

Support hat seinen Preis

Selbst, wenn ein Unternehmen seine Support-Mitarbeiter nur mit dem Mindestlohn bezahlt, was nicht unbedingt unwahrscheinlich ist, liegen die Gesamtkosten mit allen Sozialabgaben bei mindestens 15 Euro pro Stunde. Ein Webentwickler mit WordPress-Erfahrung kostet das Unternehmen mindestens 35 Euro pro Stunde.

Bei einem 3 Euro WordPress-Tarif und einem Jahrespreis von 36 Euro darf daher die günstigste Supportkraft maximal zwei Stunden mit dem Kunden zu tun haben, die teure Supportkraft maximal eine Stunde pro Jahr. Dann wäre allerdings der komplette Jahresgewinn des Kunden weg und der Kunde unprofitabel.

Hier ist es absolut logisch, dass jegliche Kundenanfrage auf ein Minimum reduziert wird. Dies ist einer der Gründe, warum wir zu unserer Preisempfehlung von 9 € (netto) pro Webseite kommen. Darunter heißt dies automatisch, dass die Support-Qualität und die Produktqualität leidet.

WordPress-Hosting-Vergleich: Fazit

Wir hoffen, dass du in unserem WordPress-Hosting-Vergleich nicht erschlagen wurdest und nun das Gefühl hast, WordPress-Hosting besser beurteilen zu können.

ALL-INKL, wenn es um Preis geht

Wenn du wirklich auf den Preis gehen willst und vieles selber machen möchtest, empfehlen wir ALL-INKL Sie sind der einzige Anbieter, der bei einem wichtigen Performance-Kriterium Transparenz zeigt, statt große Sprüche zu klopfen. Dies in Kombination mit einem guten Telefonsupport, sollte belohnt werden.

Spezialisiertes Hosting, wenn Qualität und Zeit wichtig sind

Ich hoffe wir konnten dir zeigen, dass spezialisierte WordPress-Hoster, wie z.B. RAIDBOXES, klare Vorteile bieten, wenn es darum geht Performance, Zeit und Sicherheit zu optimieren. Natürlich sind sie teurer als die Standard-Anbieter. Dafür sparst du auch eine Menge Zeit um dich auf deine Kerngebiete konzentrieren zu können!

Disclaimer: Der Vergleich nimmt unser RAIDBOXES WordPress-Hosting als Vergleichsmaßstab.

Gutenberg und WordPress 5.0 E-Book

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